zwischen_zeit März – April 2019

Die Vorbereitungen für sredna19 sind in vollem Gang. Das diesjährige Kirchenprojekt .sredna – anders sehen hören schmecken beginnt schon am Samstag vor Palmsonntag, 14. April und endet am 23. Juni mit dem sredna19_finale.
Vorher werden in einer weiteren zwischen_zeit Akzente zur Fastenzeit gesetzt:

3. MärzDer Zoo vom lieben Gott ist groß
mit dem 11uhr30-Team
11:30 Familienmesse
anschließend Begegnung Unter der Empore
mit Mäuschen & Muffins

6. März Aschermittwoch
„Mensch, wo bist Du?“ Begrüßung des Misereor-Hungertuchs in Herz Jesu
10.00 Heilige Messe mit Austeilung des Aschenkreuzes

16. März „Stabat mater“
mit Evelyn Czesla, Silvia Lefringhausen und Jutta Thommes
Künstler*innen aus dem Viertel musizieren zur Fastenzeit.
16:30 auf_takt
17:00 hoch_amt

21. März bis 8. April: Ausstellung
„Der Erste Weltkrieg
im Spiegel von Feldpostbriefen und Fotografien“
Schüler*innen der Nelson-Mandela-Realschule plus haben diese Austellung vorbereitet. Sie wird unter der Empore zu sehen sein. Sie zeichnet in Feldpostbriefen verschiedene Erfahrungen und Stimmungslagen vom Anfang des Krieges bis zu seinem Ende und bietet einen Ausblick auf die Gegenwart.
Zur Ausstellung wird es verschiedene begleitende Veranstaltungen geben.
Kontakt: Anette Thommes
Anette.thommes@mnr-trier.de

Freitag, 22. März. 19:00
Das „Trompetenensemble Tchotchev“ (Stefan Stefanoff, Thomas Schu, Joseph Zimmer, Nicolai Tchotchev)
und Klauspeter Bungert an der Orgel,
spielen
Ausschnitte aus Opern von Verdi (Macht des Schicksals; Aida), Rossini (Aschenputtel), Bellini (Norma) und anderen.
Um eine Spende wird gebeten.

Samstag, 23. März, 19:00
bibel_erzähl_nacht
Erzählst du mir eine Geschichte?

Das Erzählen ist vielleicht so alt wie die Menschheit selbst. Und doch werden nicht mehr so oft Geschichten erzählt, zumindest Erwachsenen. Gerade bei der Bibel sind viele zurückhaltend, obwohl das Buch der Bücher selbst zum größten Teil Erzählung ist und obwohl Jesus ein großer Erzähler war.

Die Bibelerzählnacht  entführt die Zuhörer in die Welt der Bibel. Höre Geschichten von Menschen im Umfeld des Kreuzes – ganz anders als sie Dir bisher begegnet sind.
Kontakt: Natalie Bauer

Samstag, 6. April
16:30 auf_takt mit „Maidstone Singers“ aus Kent/England
17:00 hoch_amt zum Passionssonntag

Sonntag, 7. April
19:00 orgel_konzert „Bach mit Kreuz“ mit Gabriel Moll

 

Ausstellung „Der Erste Weltkrieg im Spiegel von Feldpostbriefen und Fotografien“ vom 21. März bis 8. April

Schüler*innen der Nelson-Mandela-Realschule plus haben diese Austellung vorbereitet. Sie wird unter der Empore zu sehen sein. Sie zeichnet in Feldpostbriefen verschiedene Erfahrungen und Stimmungslagen vom Anfang des Krieges bis zu seinem Ende und bietet einen Ausblick auf die Gegenwart.

Die Ausstellung ist täglich von 14:00 bis 16:00 geöffnet.
Vom 1. – 8. April können weitere Öffnungszeiten vereinbart werden.
Kontakt: Annette Thommes

Donnerstag,  21. März, 19:00
Vernissage – Ausstellungseröffnung

Samstag, 30. März, 18:00
Nach der Abendmesse spielt Gabriel Moll Max Reger,
Trauerrede (op 145,1), Dankspalm (op. 145,2), Passion (op. 145,7)

Montag, 8. April, 9:00
Finissage – Abschluss der Ausstellung

Kontakt: Anette Thommes
Anette.thommes@mnr-trier.de

Erzählst Du mir eine Geschichte? bibel_erzähl_nacht

Das Erzählen ist vielleicht so alt wie die Menschheit selbst. Und doch werden nicht mehr so oft Geschichten erzählt, zumindest Erwachsenen. Gerade bei der Bibel sind viele zurückhaltend, obwohl das Buch der Bücher selbst zum größten Teil Erzählung ist und obwohl Jesus ein großer Erzähler war.

Die Bibelerzählnacht entführt die Zuhörer in die Welt der Bibel. Höre Geschichten von Menschen im Umfeld des Kreuzes – ganz anders als sie Dir bisher begegnet sind.

 

Von Dornen und Disteln – Kreuzweg mit 14 Stationen von Wilhelm Tophinke – und mit symbolischen Pflanzen- und Kräuterdarstellungen von Heinrich Feld

„Durch die seit den Zeiten ihres Ordensgründers im Heiligen Land tätigen Franziskaner kam im 15. Jahrhundert die Kreuzwegandacht ins Abendland.
Die ur­sprünglich sieben Stationen wurden im 17. Jahrhun­dert auf  vierzehn erweitert. Sieben der vierzehn Ge­dächtnisstätten haben ihre Grundlage in den Evangelien, sechs von ihnen wurden aus der Passionsgeschichte erschlossen, lediglich eine, die VI.  Station, geht auf eine fromme Legende zurück. Spätestens Anfang des 18. )Jahrhunderts finden sich Kreuzwegdarstel­lungen auch  im Kircheninnern.

Im September 1955 beschloss der Kirchenvorstand der Pfarrei Herz Jesu, einen von Bildhauer Wilhelm Tophinke aus Brühl, angebotenen Kreuzweg in Auftrag zu geben, nach Prüfung durch den Konservator Dr. Thomas, der diesen Kreuzweg gut befunden hat.

ln der Fastenzeit 1995 hat Maler Heinrich Feld, Trier, diesen Kreuzweg farbig gefaßt und die Stationen mit Pflanzen versehen, die zu den jeweiligen Darstellun­gen in Beziehung stehen. „Von Dornen und Disteln – Kreuzweg mit 14 Stationen von Wilhelm Tophinke – und mit symbolischen Pflanzen- und Kräuterdarstellungen von Heinrich Feld“ weiterlesen

„Das Kreuz mit dem Kreuz“ – Ausstellung der Werke von Schüler*innen der Treverer-Schule Trier vom 16. April – 5. Mai 2019

Schüler*innen der Treverer-Schule Trier
haben sich ihren Reim auf das Kreuz gemacht. 
Ihre Werke stellen sie in der Herz-Jesu-Kirche aus in der Zeit vom
16. April bis 05. Mai
Die Vernissage mit Ausstellungseröffnung
ist am Dienstag, 16. April um 10.30 Uhr
mit der Schulgemeinschaft.
Die Ausstellung endet mit dem 5. Mai,
dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung.
Die Ausstellung ist täglich von 17 – 19 Uhr geöffnet.

In Zusammenarbeit mit

und

Hier das Plakat zum Runterladen

 

Das ist keine Liebe, das ist pervers. Doris Strahm, Publik Forum 5/2019 vom 08.03.2019

Immer noch wird gepredigt, dass der »Opfertod« Jesu am Kreuz heilsnotwendig war. So eine Theologie rechtfertigt Missbrauch. Über Kreuz und Erlösung muss man anders sprechen.
 
Bis heute gehört es zu den zentralen Glaubensaussagen des Christentums, dass der Opfertod Jesu am Kreuz für das Heil der Menschen notwendig gewesen sei. Moderne Theologen meiden zwar das Wort »Opfer« und reden stattdessen lieber von Jesu »Hingabe«. Aber auch in diesen Deutungen bleibt die grausame Hinrichtung Jesu am Kreuz Teil eines göttlichen Heilsplans.  
»Wie soll ich meinem Kind erklären, was ich selbst als Mutter nicht akzeptieren kann, nämlich, dass ein Vater seinen Sohn zur Schlachtbank führt? Was ist das für ein Gott?«, fragte eine Teilnehmerin auf einer Tagung. Noch perverser wird das Gottesbild, wenn in der brutalen Kreuzigung die »Liebe« Gottes zum Ausdruck kommen soll. Die Verknüpfung von Opfer und Liebe transportiert ein gefährliches Beziehungsmodell. Denn in ihm spiegelt sich auch die patriarchale Familienordnung, die Liebe als Gehorsam und Unterwerfung, als Opfer und Hingabe verstanden hat.

„Das ist keine Liebe, das ist pervers. Doris Strahm, Publik Forum 5/2019 vom 08.03.2019“ weiterlesen

sredna19 – Das Kreuz mit dem Kreuz

Das „Kreuz der Jugend“ in Herz-Jesu…

Seit 1958 gibt es den Kreuzweg der Jugend. Er war damals eine Gebetsbrücke im geteilten Deutschland, diesseits und jenseits der Mauer. Seit 1972 ist er ökumenisch. Auch in Trier war er jahrzehntelang feste Tradition. Ein Kreuz wurde dabei von einer Kirche zur nächsten getragen, dort blieb es für ein Jahr. Der Name der Pfarrei wurde in das Kreuz eingeritzt. Im Jahr 2014 wurde dieser Kreuzweg mangels Interesse eingestellt.
Die Aktion gibt es immer noch. https://jugendkreuzweg-online.de/

Das Kreuz hatte seinen Platz einige Jahre in der Pauluskirche. Als diese im letzten Jahr profaniert wurde, sagte der Hausmeister nach einigen Wochen: „Die Kirche ist jetzt leer – bis auf das Kreuz der Jugend. Wenn es keiner rausholt, muss ich es zersägen“. Schnell war klar, dass das nicht geht – dieses Kreuz hat eine Geschichte und immer noch eine Botschaft. So kam es nach Herz Jesu. Hier steht es jetzt. Im Chorraum. So richtig passt es nirgendwo hin. Es ist ein Kreuz eben ein Kreuz mit dem Kreuz.  „sredna19 – Das Kreuz mit dem Kreuz“ weiterlesen

„Stabat Mater“ im auf_takt am 16. März 16:30

Giovanni Battista Pergolesi

Im Jahre 1736 entstand das „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi, das sich aufgrund seiner ergreifenden Stimmung und seiner berührenden Duette großer Beliebtheit erfreut. So beschreibt Albert Einstein dieses Werk: „…er singt aus der Seele einer Maria des 18. Jahrhunderts, er steht der rührend klagenden Frau nahe…“

Die Ausführenden sind drei Musikerinnen aus dem „Barbara-Viertel“:
Evelyn Czesla, Sopran
Silvia Lefringhausen, Alt
Jutta Thommes, Orgel/Klavier