Lebenszeichen 62: TROST – Video von Ramon Wirtz

Zu diesem Video schreibt der Regisseur Ramon Wirtz:
Der Videobeitrag befasst sich mit der Thematik Trost, dabei wurde ein besonderer Fokus auf die Psychoanalytische Betrachtung der Machtposition des Tröstenden zum Trauernden gelegt. Das Video ist im Grobem aufgebaut nach den 5 Sterbephasen, die Elisabeth Kübler-Ross in ihrem Werk „On Death and Dying“ beschreibt. Dabei wird die erste Phase „Nicht-Wahrhaben wollen“ mit einer Collage dargestellt. In dieser werden Negativbeispiele gezeigt, in der die Macht des Tröstenden Missbraucht wird. Dies bildet Ralf Schmitz die Möglichkeit anschließend einen vernunftbasierten Gegenentwurf zu skizzieren. Dies geschieht in Form eines Interviews, in dem unterschiedliche Fragen in Bezug auf Trost und Trauer gestellt und Beantwortet werden. Das Interview wiederum wird durch inszenierte Bilder unterbrochen, die Ansichten des Psychoanalytikers Gilles Deleuze darstellen. Dieser betrachtet den Menschen als in sich zerissener Raum der, sollte er zusammen fallen, durch Unterstützung neu aufgebaut werden kann.

HOTEL DIEU – Tafelmusik Sacre Coeur und Ausstellungseröffnung am 18. Juli 12:00

Über 90 Interessierte waren – mitten im Sommer – zur Eröffnung der Ausstellung über das ehemalige Herz-Jesu-Krankenhaus im Rahmen der „Taelfmusik Sacre Coeur“ gekommen.
Hier einige optische und akustische Eindrücke…

Oberbürgermeister Leibe, Dr. Franz-Josef Tentrup, Jutta Thommes, Ralf Schmitz, Ortsvorsteherin Nicole Helbig.

Zu Beginn spielte Gabriel Moll die Impressionen in Ges-Dur (eigene Komposition).
 

Jutta Thommes bei der Begrüßung.


OB Leibe bei seinem Grußwort.

Gabriel Moll spielte die eigene Komposition „Hüpfen und Springen“.


Dr. Franz-Josef Tentrup erklärt den Namen der Ausstellung: „Hotel Dieu – Herberge Gottes“.

Historiker Dr. Michael Friedrich gibt einen ersten Einblick in die Geschichte des Herz-Jesu-Krankenhauses von der Gründung bis zur NS-Zeit.

Der Künstler Bernd Janßen-Thul erklärt den Aufbau der Ausstellung.

Orgelspiel vom Gabriel Moll: Festivalmarsch (eigene Komposition)

Das Programm:

Orgelspiel von Gabriel Moll (*1989)

Geborgenheit (Fis)
Impression in Ges

Begrüßung – Jutta Thommes

Grußwort  – Oberbürgermeister Wolfram Leibe

Orgelspiel von Gabriel Moll (*1989)

Scherzo über „Gott, der nach seinem Bilde
aus Staub den Menschen macht“
Hüpfen und Springen
Intermezzo in Des

„Hôtel Dieu – Herberge Gottes“- Dr. Franz-Josef Tentrup

Historischer Impuls  – Dr. Michael Friedrich

Orgelspiel von Gabriel Moll (*1989)
Festivalmarsch in Fis

Die Ausstellung – Bernd Janßen Thul

Eröffnung der Ausstellung – Jutta Thommes 

Suppenbuffet
Hühnersuppe mit Reis
Ratatouille

SOMMER DER BEFREIUNG – TELEFONGOTTESDIENSTE MIT MATTHÄUS vom 27. Juni bis 12. September 2020

So geht es nicht weiter…
meinen viele nachdenkliche Zeitgenoss*innen nach dem ersten großen Corona-Lockdown. Sie haben bei all den Einschränkungen und den katastrophalen Folgen auch Positives erlebt – im Verzicht. Sie sagen, dass es keine Rückkehr in die Normalität vor Corona geben kann, soll und darf.
So viele globale Themen wurden im Corona-Lockdown in den Hintergrund gedrängt. Sie sind alle noch da, einige massiver als vorher – sie warten auf Aufmerksamkeit und Veränderung.

So geht es nicht weiter …
meint auch der Evangelist Matthäus.  Er ruft zur Gerechtigkeit. Er will zum Widerstand mitreißen. Das Reich Gottes nach Matthäus will eine Kontrast-Gesellschaft.  Matthäus kommt für den einen und die andere manchmal „moralin-sauer“ rüber. Lässt sich über „die Gerechtigkeit des Reiches Gottes“ anders sprechen als mit erhobenem Zeigefinger?

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