Darstellung des Herrn – Lichtmess – am 2. Februar: Alt grüßt neu! Geist grüßt Geist!

Eine bewegende Szene: Der greise Simeon tritt vor den Tempel und verneigt sich tief, verhüllt seine Hände – und grüßt den, auf den er ein Leben lang gewartet hat.
In der Mitte Maria mit einem dunklen königlichen Kleid – mit einem winzig kleinen Jesuskind auf dem Arm, das man kaum erkennen kann. Sogar dessen Heiligenschein ist noch winzig. Eine stolze junge Frau trägt das Kind wie einen kostbaren Schatz.
Hinter ihr eine weitere Frau, die alte Tempelprophetin Hannah, die ihre Schriftrolle nicht mehr braucht: Auch ihr Warten, ihre Sehnsucht ist erfüllt – mit ihrer Hand geleitet sie die junge Frau zu dem alten Simeon. Dahinter Josef mit den Opfertauben. Das Fest der Darstellung des Herrn: „Alt grüßt neu!“

19.30 Uhr Heilige Messe – mit persönlichem „Lichtsegen“
20.15 Uhr Überblick „sredna18“
21.00 Uhr Begegnung „Unter der Empore“
(beim Irischem Kartoffelbrot und Kräuterquark)

Sie sind wieder da – die 3 Tische von .sredna:
Der Tisch des Wortes, der Tisch der Eucharistie, der Tisch der Agape.



Mit fast 40 Menschen haben wir das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel gefeiert…

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Taufe und Beginn des Katechumenats 2018 am Samstag, 27. Januar

Eine bunte Gruppe hatte sich im Pfarrhaus der Gehörlosengemeinde versammelt, die „so nie wieder zusammen kommen wird“, sagte Dekanatsreferentin Katja Bruch zu Beginn.
Es waren Menschen, die durch ihren persönlichen Glaubensweg zusammen kamen: eine Familie, die aus dem Iran geflohen ist – und durch die Vorschriften der deutschen Bürokratie nicht zusammen mit den anderen am 2. Weihnachtstag durch Taufe und Firmung in die Kirche aufgenommen werden konnte.
Und es waren Menschen mit ganz verschiedenem persönlichen Hintergrund, die im Laufe des Jahres 2018 getauft oder gefirmt werden möchten. Die einen möchten ein Patenamt übernehmen, die anderen wollen heiraten. Wieder andere möchten das „nachholen“, was aus verschiedenen Gründen nicht früher stattgefunden hat. Oder sie machen sich ohne besonderen Anlass auf den Glaubensweg.
„Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, weil Euch genau jetzt der Ruf des Heiligen Geistes erreicht hat“ sagte Dechant Ralf Schmitz bei der Begrüßung.

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Neujahrs-Gottesdienst am 1. Januar 2018 – mit Begegnung „Unter der Empore“

Segen zum Neuen Jahr
Der HERR segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich
und gebe dir seinen Frieden.
Numeri 6


Bilder gibt es von diesem Gottesdienst keine – aber hier die Begrüßung, Predigt und die Fürbitten.
Die Begegnung unter der Empore war eine gute Gelegenheit, sich bei einem Glas Sekt „Hoffnung und Freude“ zu machen auf das Neue Jahr 2018.

Weihnachten mit der Persischen Gemeinschaft im Pfarrhaus der KGG – 24. Dezember


7 Gäste aus der Persischen Gemeinschaft verbringen die Weihnachtstage gemeinsam im Pfarrhaus. Sie wurden an Ostern getauft und sind nun in ganz Rheinland-Pfalz verstreut. Vor Farid und Bahare waren in der Christmette 2 Lieder zu hören. Majid hat einen Text für die Einstimmung geschrieben: „Heimat – Flucht – Jesus“. Herzlichen Dank dafür!
Zusammen mit Trierer Freunden wurde im Pfarrhaus festlich gegessen und getrunken – und das „Christkind“ bescherte seine guten Gaben!
Ein frohes Weihnachtsfest!
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Christmette am Heiligen Abend – 24. Dezember

Anbetung ist die Haltung,
die uns retten kann vor der Verdinglichung des Lebens und der Welt.
Anbetung – will nichts,
sie fordert nichts,

sie behauptet nichts,
sie ist zweckfrei.

Anbetung lässt Gott Gott sein,
und das macht uns eben nicht zu Gott, zu Göttern,
sondern zu Menschen!
… lassen Sie sich also stören –

zu Weihnachten, und das ganze Jahr hindurch,
auch hier in Herz-Jesu;
heute und in der „.sredna-Zeit“ von Ostern bis zum Herz-Jesu-Fest.
Lassen Sie sich anrühren und beten Sie Gott an!
Es wird Ihnen gut tun!
In diesem Sinn: Un-gemütlicheWeihnachten!
(aus der Weihnachtspredigt)

Hier ein paar Eindrücke vor dem Beginn der Christmette:

Hier die Texte aus der Christmette zum Nachlesen

Hier eine Aufnahme vom Schlusslied „O du fröhliche“. Die schlechte Gesangsqualität bitten wir zu entschuldigen…. Unsere Kirchenmusikerin Jutta Thommes nannte sie immerhin „herzerfrischend“ und „vollen Inbrunst“…

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Gottesdienst zum 4. Advent mit 9 Lesungen und Liedern – am 23. Dezember

    
Rorate coeli desuper,
et pluant justum.
Ihr Himmel, tauet den Gerechten,
Ihr Wolken, regnet ihn herab!
Unter diesen Worten steht der 4. Adventssonntag,
der in diesem Jahr auch gleichzeitig der Heilige Abend ist.
Ich begrüße Sie herzlich,
besonders die Mattheiser Spätlese und die Mattheiser Singflut, die heute Abend den Gottesdienst mit uns gestalten.
9 Lesungen aus den Schriften des Alten und des Neuen Bundes  zeigen uns den Weg des Heiles an,
den Gott mit uns Menschen gegangen ist.
In 9 Lieder antworten wir darauf, mal der eine Chor, mal der andere, mal wir gemeinsam als Gemeinde.
9 Kerzen werden angezündet, weil es durch das Wort Gottes hell wird – in unserer Welt und Zeit.
Dieser Gottesdienst ist in der Anglikanischen Tradition enstanden.
Er prägt dort den Heiligen Abend und greift in den Evangelientexten schon die Menschwerdung Gottes auf.
Er spannt den Bogen der Heilsgeschichte –
Vom Anfang der Welt, als Gott sprach:
„Es werde Licht!“
bis hin zu dem Tag, als sich die Zeit erfüllte –
und Gott seinen Sohn sandte.

Unsere Texte bleiben adventlich –
sie sind voller Verheißung und voller Andeutung
über die nahende Ankunft unseres Retters.

Ihr Himmel, tauet den Gerechten!
Ihr Wolken regnet ihn herab!
Tu dich auf, o Erde!
Sprosse den Heiland hervor!

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