ABENDGEBET – mittwochs

 Eröffnung

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.

Lucernarium
(Wo möglich, wird eine Kerze wird angezündet.)

 V:        Angelangt an der Schwelle des Abends
            schauen wir Christus, das ewige Licht,
            und preisen durch ihn den Vater im Geist.

A:        Bei dir o Gott ist die Quelle des Lebens,
            in deinem Licht schauen wir das Licht.

 V:        Du bist der Weg, die Wahheit, das Leben,
            Abbild und Spiegel des ewigen Vaters.
            Du bist der Heilige, du unser Herr.

A:       Bei dir o Gott ist die Quelle des Lebens,
            in deinem Licht schauen wir das Licht.

V:        Ja, es ist würdig, dich zu besingen,
            Gottes Sohn, Urheber ewigen Lebens;
            die ganze Schöpfung schuldet dir Lob.

A:        Bei dir o Gott ist die Quelle des Lebens,
            in deinem Licht schauen wir das Licht.

V:        Lasst uns beten.
            Bei dir o Gott, ist die Quelle des Lebens,
            in deinem Licht schauen wir das Licht.
            Lass uns schöpfen aus den Quellen des Heils
            und wenn es dunkel ist in unseren Herzen,
            dann erleuchte uns mit deinem Licht.
            Darum bitten wir durch Christus unseren Bruder und Herrn.
            Amen.

Lied:  Meine Seele ist stille in dir

Psalm 46

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten. 3 Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt, wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres; 4 mögen seine Wasser tosen und schäumen und vor seinem Ungestüm Berge erzittern.

5 Eines Stromes Arme erfreuen die Gottesstadt, des Höchsten heilige Wohnung. 6 Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken. Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

7 Völker tobten, Reiche wankten; seine Stimme erscholl, da muss die Erde schmelzen. 8 Mit uns ist der HERR der Heerscharen, der Gott Jakobs ist unsre Burg.

9 Kommt und schaut die Taten des HERRN, der Schauder erregt auf der Erde. 10 Er setzt den Kriegen ein Ende bis an die Grenzen der Erde. Den Bogen zerbricht er, die Lanze zerschlägt er; Streitwagen verbrennt er im Feuer.

11 Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin, erhaben über die Völker, erhaben auf Erden! 12 Mit uns ist der HERR der Heerscharen, der Gott Jakobs ist unsre Burg.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Lesung

Tageslesung:
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Antwortgesang

Fürbitten – nach dem Hochwasser

Ewiger Gott,
Dir sagen wir unsere Anliegen und Bitten.

In dieser Zeit der Belastung und der Unsicherheit beten wir
für die Menschen auf der ganzen Welt,
für alle, die von Krankheiten und schwerer Not betroffen sind,
für alle, die durch das Hochwasser ihr Leben verloren haben.

Wir beten für alle, die verunsichert sind und Angst haben –
um ihre Gesundheit und ihre wirtschaftliche Existenz.
Wir beten für allem Menschen in ihren Aufgaben und Berufen,
für alle, die andere bewirten und beherbergen.
Wir beten für alle in den Schulen, Kindertageseinrichtungen
und in den sozialen Diensten.

Für die Familien,
die großen Belastungen im Miteinander ausgesetzt sind.
Für Menschen, die sich einsam und verlassen fühlen,
für alle, die übersehen werden.

Für alle, die im Gesundheitswesen und in den Rettungsdiensten tätig sind,
die sich mit großem Einsatz um die Kranke und Notleidende kümmern,
für alle, die in der Forschung Wege zum Schutz von Katastrophen suchen
für alle, die mit ihren Möglichkeiten praktisch und finanziell helfen.

Für alle Verantwortlichen in Politik, Kultur, Sozialwesen und Wirtschaft,
bei uns, in Europa, überall auf der Welt,
die schwierige Entscheidungen treffen müssen.

Für alle, die durch einen Anruf, eine Nachricht oder ein Gebet
in Verbindung bleiben mit ihren Lieben,
für alle, die kreative Wege suchen, um auch unter den derzeitigen Bedingungen Gemeinschaft zu ermöglichen.

Für alle, die einen besonderen Platz in unserem Herzen haben
und an die wir jetzt in Stille denken.

Herr, steh uns bei mit Deinem Mitgefühl,
hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen,
stärke uns mit deinem Geist –
heute und alle Tage, komme was kommt.
Amen.

Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Letzebuergesch:

Eise Papp am Himmel,
däin Numm sief gehellegt,
däi Räich soll kommen,
däi Wëll soll geschéien,
wéi am Himmel, sou op der Äerd.
Gëff äis haut eist deeglecht Brout,
verzei äis eis Schold,
wéi mir och deene verzeien, déi an eiser Schold sinn.
Féier äis net a Versuchung,
mä maach äis fräi vum Béisen.
Well däint ass d’Räich an d’Muecht
an d’Herrlechkeet fir ëmmer an éiweg.
Amen.

Nachtgebet

Herr, gütiger Gott,
du bist gütig und von Herzen gemütig.
Nimm gnädig an und führe zur Vollendung,
was wir heute an Gutem begonnen haben.
Eneuere uns durch die Ruhe der  Nacht
und stelle uns morgen wieder in Deinen Dienst.
Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn.
Amen.

Segen

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige und barmherzige Gott:
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Zum Schluss: Gottes guter Segen

 oder: Gegrüßet seist du Maria

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Letzebuergesch:

Free dech, Maria, ganz an der Gnod,
den Här ass mat dir,
du bass geseent ënnert de Fraen,
a geseent ass Jesus, d’Kand, dat s de dréis.
Helleg Maria, Gottesmamm,
biet fir äis Sënner,
elo an an der Stonn vun eisem Doud. Amen.

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