tafel_musik21 MIDSOMMAR vom 17. Juli bis 14. August

Sommer liegt in der Luft! Die Sehnsucht nach Ferne, nach Ruhe, nach Auszeit von Corona, nach beschwingtem Leben ist spürbar!
Sredna-Herzjesu e.V. und der Arbeitkreis Kultur der Pfarrei St. Matthias Trier laden ein vom 17. Juli bis zum 14. August zur Konzertreihe

tafel_musik 21    M I D S O M M A R

Wir entführen das Publikum in die Klanglandschaften Skandinaviens:

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„#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Diese ökumenisch verantwortete Kampagne möchte dazu anregen, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Auch und gerade im Blick auf die Feste wird die Verwurzelung des Christentums im Judentum deutlich. Mit dem Stichwort „beziehungsweise“ soll der Blick auf die aktuell gelebte jüdische Praxis in ihrer vielfältigen Ausprägung gelenkt werden. Die Kampagne ist ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. 

Eine jüdische Stimme

„Wenn ich dein vergesse, Jerusalem, soll meine rechte Hand verdorren, meine Zunge soll am Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke.“

Diese Worte des 137. Psalms widerspiegeln die Bedeutung der Zionsstadt für Israel. Hier stand der Tempel, in dem Gottes Gegenwart unmittelbar spürbar war, die Stadt war religiöses und politisches Zentrum. Doch mit der Zerstörung von Heiligtum und Stadt durch die Römer im Jahr 70 n. war Israel seiner Mitte beraubt, das Volk wurde auf Jahrhunderte ins Exil getrieben. An diese Katastrophe erinnert Tischah BeAw, der Trauertag, der mit Fasten und Trauergesängen verbracht wird. Das Rezitieren biblischen Klagelieder vergegenwärtigt den Verlust.

Doch das Judentum verharrte nicht in der Zerstörung. Jerusalem blieb als Fokus präsent, indem die Gebete dorthin ausgerichtet werden, in Feier- und Fastentagen wie auch bei traurigen wie freudigen Anlässen der Stadt gedacht wird. Aber jüdisches Leben ging weiter und kehrte nach Jerusalem zurück. Bis heute eint Menschen weltweit die Hoffnung auf Zion als Ort, wo „Liebe und Wahrheit sich begegnen, Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ (Ps 85, 11).

– Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg

Eine christliche Stimme

Die Geschichte des „Israelsonntags“ ist wie ein Spiegel und zeigt, wie evangelische Christinnen und Christen jüdische Geschichte und Gegenwart wahrgenommen haben. Am 10. Sonntag nach dem Trinitatisfest – im zeitlichen Umfeld des jüdischen Gedenktags Tischa B’av – wurde seit dem Hochmittelalter in christlichen Gottesdiensten ein Abschnitt aus dem Lukasevangelium gelesen, in dem Jesus über Jerusalem weint und die Zerstörung der Stadt ankündigt (Lk 19,41–48). In der Reformation gewann dieser Tag als „Gedenktag der Zerstörung Jerusalems“ an Bedeutung. Viel zu häufig wurde Lk 19 dabei als Hinweis auf die vermeintliche ‚Verwerfung‘ des jüdischen Volkes verstanden, weil es Jesus nicht als Messias erkannt habe. Einige wenige Gemeinden feierten aber auch Klagegottesdienste und brachten eigene Not im Lichte der „Zerstörung Jerusalems“ vor Gott. Erst durch den jüdisch-christlichen Dialog wurde der Israelsonntag zu einem Tag der Freude über die bleibende Erwählung von Jüdinnen und Juden und der Entdeckung dessen, was Juden und Christen verbindet. Davon erzählt das neue Evangelium des Tages (Mk 12,28–34), das auch in der katholischen Leseordnung begegnet. So bedeutet der Tag die Chance zu einem Gedenken, das in eine gemeinsame Zukunft weist und alter wie neuer Judenfeindschaft entschieden entgegentritt.

– Alexander Deeg

 

 

 

 „#beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ 

Wir sind uns bewusst: Die Betonung der Nähe ist nur unter Wahrung der Würde der Differenz möglich. Deshalb halten wir es für unverzichtbar, die Bezugnahmen auf das Judentum in christlichen Kontexten auch kritisch zu hinterfragen, Vereinnahmungstendenzen zu erkennen und zu vermeiden. Aktuell finden wir uns dabei in einer gesellschaftlichen Situation wieder, die durch ein Erstarken von Antisemitismus und weiteren Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geprägt ist. Übergriffe gegen jüdische Bürger*innen, Hetze und Verschwörungsmythen in den Sozialen Medien nehmen weiterhin zu.
In einer respektvollen Bezugnahme auf das Judentum, die zur positiven Auseinandersetzung mit der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland anregt, will die Kampagne auch einen Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus leisten.

Auch wir bei SREDNA möchten diese Kampagne mit verschiedenen Veranstaltungen in diesem Jahr begleiten.
Nähere Informationen mit den Terminen unserer Veranstaltungen folgen.

Neben den besonderen Veranstaltungen werden wir auf unserer Homepage monatlich die verschiedenen Stationen des christlichen und jüdischen Jahres dazu betrachten und dabei feststellen, dass unser Kirchenjahr eine enge innere Abhängigkeit vom jüdischen Jahreskreis hat.

Hier weiterführende Links:

Jüdisches Leben in Deutschland

https://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/ard-sondersendung/sendung/1700-jahre-festakt-zum-juedischen-leben-100.html

https://www.dw.com/de/1700-jahre-jüdisches-leben-in-deutschland/a-55991

https://www.dw.com/de/deutschland-feiert-1700-jahre-j%C3%BCdisches-leben/a-56610541

MIT JESUS DREI TAGE IM TEMPEL. Summerschool vom 20. – 22. Juli

Betphon über TELEFON:
+49 69 7104 9922 Deutschland

+352 2786 1188 Luxemburg
Meeting-ID: 977 3574 9228

Betphon über VIDEOKONFERENZ:
https://zoom.us/j/97735749228

Meeting-ID: 977 3574 9228
Kein Passwort

Donnerstag, 22. Juli
Die politische Praxis:
Das wichtigste Gebot und das Opfer der armen Witwe (Mk 12, 28-34, 41-44)

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„Wie sehe ich aus? fragte Gott.“ Familienmesse mit Taufen am 04. Juli, 11:30 Uhr

„Wie sehe ich aus? fragte Gott“. Ob eine Biene hinter der Herz-Jesu-Kirche eine Antwort weiß? Wir müssten sie mal fragen. Das tun wir in der Familienmesse am 04. Juli. Ob die Antwort der Biene etwas mit Celia und Loni zu tun hat, die in der Messe getauft werden? Das könnt Ihr selbst herausfinden… „„Wie sehe ich aus? fragte Gott.“ Familienmesse mit Taufen am 04. Juli, 11:30 Uhr“ weiterlesen

„KKK“ Kinder-Kurs KOMMUNION zur Vorbereitung auf die erste Kommunion 2021 in der Pfarrei St. Matthias Trier

Nach dem Kinderkurs KOMMUNION und den ersten Kommunionen in den Gemeindemessen treffen sich die Kinder und die Begleiter*innen zum Abschlussfest am Freitag, 25. Juni von 16:30 – 18:00 in der Herz-Jesu-Kirche.
Herzliche Einladung!

„„KKK“ Kinder-Kurs KOMMUNION zur Vorbereitung auf die erste Kommunion 2021 in der Pfarrei St. Matthias Trier“ weiterlesen