Liebe aktive und fördernde Vereinsmitglieder*innen, liebe Interessierte
wir laden herzlich ein zur
7. Mitgliederversammlung am Dienstag, 22. September 2026
20 Uhr in der Herz Jesu Kirche, Trier
Vor der Mitgliederversammlung findet um 19 Uhr ein Gottesdienst statt. Anschließend laden wir herzlich ein zu einem kurzen Umtrunk mit Imbiss „Unter der Empore“.
Tagesordnung der Versammlung:
- Begrüßung
- Regularien – Teilnehmer*innen Liste – Genehmigung des Protokolls vom 30.09.2025 – Vorstellung und Abstimmung der Tagesordnung – Festlegung der Protokollführung
- Rückblick/Ausblick und Aussprache
- Kassenbericht (Matthias Werner)
- Bericht der Kassenprüfer (Anja Lenninger, Carsten Oergel)
- Entlastung des Vorstandes (Antrag Vereinsmitglied)
- Bestimmung Wahlvorstand
- Wahl des/der Kassierer/in (Wahlvorstand)
- Ausblick
- Verschiedenes

Der Abend begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst

Predigtgedanken zur Lesung aus dem Buch Esra (Stefan Schmuck)
Ein sehr moderner König Ich weiß nicht, ob König Daríus jemals einemFörderverein beigetreten ist. Aber wenn man diese Lesung hört, könnte man fast denken, er wäre es. Es geht um ein Gotteshaus. Es gibt Menschen, die sich darum kümmern. Es wird gebaut, organisiert und geplant. Natürlich geht es auch um Geld. Daríus schreibt nämlich sehr klar: DieKosten müssen pünktlich gezahlt werden, damit die Arbeit nicht ins Stocken gerät. Ein bemerkenswerter Satz kurz vor einer Mitgliederversammlung. Ich weiß nicht, ob Matthias Werner ihn für den Kassenbericht gewählt hat – aber besser kann man einen Kassenbericht biblisch wohl kaum vorbereiten.
Und auch organisatorisch ist Daríus erstaunlich konsequent: „Ich habe den Befehl gegeben; man befolge ihn genau.“ So einen Satz würde sich manch einer im Verein vielleicht wünschen. Bei sredna würde er aber vermutlich nicht funktionieren. Denn sredna lebt davon, dass nicht einer bestimmt, was passiert. Menschen bringen ihre Ideen mit. Man probiert etwas aus. Manches klappt. Manches bleibt vorläufig. Und manchmal weiß man am Anfang eines Gottesdienstes noch nicht so genau, was am Ende daraus geworden sein wird. Das ist sredna.
Und dann steht in dieser alten Lesung ein ganz kleiner Satz: „Sie bauten weiter.“ Vielleicht ist das der schönste Satz für diesen Abend. Denn auch bei sredna wird weitergebaut. Zum Glück müssen wir heute Abend keine Stiere, Widder, Lämmer und Ziegenböcke opfern, wie es damals bei der Einweihung geschah. Ein Umtrunk unter der Empore reicht vollkommen aus. Aber das Wichtige ist geblieben: Es braucht Menschen, die sagen: Dieser Ort ist uns wichtig. Menschen, die dafür sorgen, dass Herz Jesu nicht einfach nur ein altes Kirchengebäude in Trier- Süd ist. Sondern ein Ort, an dem gesucht werden darf. An dem Mitgliederversammlung experimentiert werden darf. An dem Menschen beten und feiern, Kunst und Musik erleben, einander begegnen – und vielleicht manchmal überraschend etwas von Gott entdecken.
Das Spannende ist: Eine Kirche kann fertig gebaut sein – und Kirche ist trotzdem niemals fertig. Vielleicht passt deshalb gerade zu sredna dieser kleine Satz aus dem Buch Esra besonders gut: „Sie bauten weiter.“ Nicht nur an einem Gebäude. Sondern an einer Idee von Kirche. Offen. Manchmal ungewöhnlich. Manchmal unfertig. Und hoffentlich immer lebendig.
In diesem Sinne könnte König Daríus uns für die Mitgliederversammlung eigentlich nur noch eines mitgeben: „Lasst die Arbeit an diesem Gotteshaus weitergehen!“ Und über die pünktliche Bezahlung der Kosten sprechen wir dann bei Tagesordnungspunkt vier.


In unseren Herzen mit dabei
Im Anschluss gabe es Zeit für einen Imbiss und zur Begegnung
Bevor es dann weiterging mit der Mitgliederversammlung



