ABENDGEBET – donnerstags

 Eröffnung

Lucernarium
(Wo möglich, wird eine Kerze wird angezündet.)
Abwechselnd zu beten:

V:        Lasst uns beten.
            Bei dir o Gott, ist die Quelle des Lebens,
            in deinem Licht schauen wir das Licht.
            Lass uns schöpfen aus den Quellen des Heils
            und wenn es dunkel ist in unseren Herzen,
            dann erleuchte uns mit deinem Licht.
            Darum bitten wir durch Christus unseren Bruder und Herrn.
            Amen.

Lied:  Bleib bei mir, Herr

Psalm 115

Nicht uns, HERR, nicht uns, nein, deinem Namen gib Herrlichkeit, wegen deiner Huld, wegen deiner Treue! 2 Warum sollen die Völker sagen: Wo ist denn ihr Gott?

3 Unser Gott, er ist im Himmel, alles, was ihm gefällt, vollbringt er. 4 Ihre Götzen sind nur Silber und Gold, Machwerk von Menschenhand.

5 Sie haben einen Mund und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht, 6 sie haben Ohren und hören nicht, sie haben eine Nase und riechen nicht; 7 ihre Hände, sie greifen nicht, ihre Füße, sie gehen nicht, sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle.

8 Ihnen werden gleich, die sie machen, alle, die auf sie vertrauen. 9 Israel, vertrau auf den HERRN! Er ist ihr Schild und ihre Hilfe.

10 Haus Aaron, vertraut auf den HERRN! Er ist ihr Schild und ihre Hilfe. 11 Die ihr den HERRN fürchtet, vertraut auf den HERRN! Er ist ihr Schild und ihre Hilfe.

12 Der HERR hat unser gedacht, er wird segnen. Er wird segnen das Haus Israel. Er wird segnen das Haus Aaron. 13 Der HERR wird segnen, die ihn fürchten, die Kleinen und die Großen.

14 Der HERR wird euch mehren, euch und eure Kinder. 15 Gesegnet seid ihr vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. 16 Der Himmel ist Himmel des HERRN, die Erde aber gab er den Menschen.

17 Nicht die Toten loben den HERRN, keiner, der ins Schweigen hinabsteigt. 18 Wir aber preisen den HERRN von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist – wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Lesung

Tageslesung:
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Antwortgesang

Fürbitten

Ewiger Gott,
Dir sagen wir unsere Anliegen und Bitten.

In dieser Zeit der Belastung und der Unsicherheit beten wir
für die Menschen auf der ganzen Welt,
für alle, die von Krankheiten betroffen sind,
von Armut, Naturkatastrophen und schwerer Not.

Für alle, die im Gesundheitswesen, in der medizinischen Forschung.
Für alle Beschäftigen in den Rettungs- und Pflegediensten;
für alle, die mit ihren Möglichkeiten praktisch und finanziell helfen.

Wir beten für alle, die verunsichert sind und Angst haben –
um ihre Gesundheit und ihre wirtschaftliche Existenz.
Wir beten für alle Menschen in ihren Aufgaben und Berufen,
besonders in den Schulen, Kindertageseinrichtungen
und in den sozialen Diensten.

Für alle Verantwortlichen in Politik, Kultur, Sozialwesen und Wirtschaft,
bei uns, in Europa, überall auf der Welt, die schwierige Entscheidungen treffen müssen.

Für Familien, die großen Belastungen ausgesetzt sind.
Für Menschen, die sich einsam und verlassen fühlen,
für alle, die übersehen werden.

Für alle, die durch einen Anruf, eine Nachricht oder ein Gebet
in Verbindung bleiben mit ihren Lieben,
für alle, die kreative Wege suchen, um Gemeinschaft zu ermöglichen.

Für alle, die einen besonderen Platz in unserem Herzen haben
und an die wir jetzt denken.

(Stille)

Herr, steh uns bei mit Deinem Mitgefühl,
hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen,
stärke uns mit deinem Geist –
heute und alle Tage, komme was kommt. Amen.

Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Letzebuergesch:

Eise Papp am Himmel,
däin Numm sief gehellegt,
däi Räich soll kommen,
däi Wëll soll geschéien,
wéi am Himmel, sou op der Äerd.
Gëff äis haut eist deeglecht Brout,
verzei äis eis Schold,
wéi mir och deene verzeien, déi an eiser Schold sinn.
Féier äis net a Versuchung,
mä maach äis fräi vum Béisen.
Well däint ass d’Räich an d’Muecht
an d’Herrlechkeet fir ëmmer an éiweg.
Amen.

Nachtgebet

Herr, gütiger Gott,
sei du unsere Leuchte im Dunkel der Nacht.
Gib, dass wir in Frieden schlafen,
damit wir uns beim Anbruch des neuen Tages
in deinem Namen freudig erheben.
Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn.
Amen.

Segen

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige und barmherzige Gott:
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Zum Schluss:  Den Herren will ich loben

 oder: Gegrüßet seist du Maria

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Letzebuergesch:

Free dech, Maria, ganz an der Gnod,
den Här ass mat dir,
du bass geseent ënnert de Fraen,
a geseent ass Jesus, d’Kand, dat s de dréis.
Helleg Maria, Gottesmamm,
biet fir äis Sënner,
elo an an der Stonn vun eisem Doud. Amen.

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