Happening & Soup – der etwas andere Gottesdienst zur Ausstellung WÜRDE!!! am Samstagmittag vom 24. April bis 5. Juni

Sa 05.06.21 11.30 Uhr
Manifest der besonderen Menschen/Würde
Gäste: Singflut, Srednas, Syrer, Sexarbeiterinnen 
Anmeldung hier

https://zoom.us/j/91707588814?pwd=NEJSUHJSdW93dThSYnA3UUt4b0Y0Zz09

Telefon: 069 /5050 2596
Meeting-ID: 917 0758 8814
Kenncode: 318676

Das Programm der Wortgottesdienste/ Happenings zur
Ausstellung „Würde !!!“
setzt sich an unterschiedlichen Samstagen um 11.30 Uhr in der Herz Jesu Kirche mit wichtigen Themen auseinander:

Die Teilnahme ist nur  physisch (in der Kirche, bitte unten anmelden!)
und nicht online als Videokonferenz möglich.
Wir bitten um Verständnis!

Bewusst wurde für die Ausstellung das Format Happening ausgewählt: Happenings wurden 1959 in den Museen ausprobiert, um einen starren Kunstbegriff aufzugeben und Kunst mit dem alltäglichen Leben zu verbinden.

Der Verein sredna-herzjesu e.V. will sein spirituelles Angebot nicht als starr und innerlich verstehen, und gerade in der Corona-Zeit gelebtes Christentum praktizieren, dass sich mit den Menschen solidarisiert, die ausgegrenzt und ihrer Würde beraubt werden. Als Rahmen hierzu dient die Ausstellung. In den Wortgottesdiensten werden statt Predigten Impulse von Menschen zu hören sein, die sich für ausgegrenzte Menschen einsetzen; künstlerische Impulse ersetzen Schriftlesung und Kantor’innen-Gesang.

Im Anschluss wird für alle Besucher*innen eine Suppe zum Mitnehmen ausgegeben. Der Aufenthalt in der Kirche ist nach dem Gottesdienst leider nicht möglich. Auch die Maskenpflicht ist in der Kirche zu beachten.

29.05. Würde des Kindes

„ansehen verleiht Ansehen“ – über die Würde von Kindern

Happening&Soup mit Andrea Reitz (Katholische KITA gGmbH Trier)

Andrea Reitz gehört der Gründergeneration der Katholischen KiTa gGmbH Trier an. Als das Unternehmen des Bistums Trier am 01. August 2000 mit 15 Kitas und 300 Mitarbeiter*innen anfing, konnte noch niemand ahnen, dass sich bereits nach 17 Jahren später beide Zahlen verzehnfacht hatten. Man hört einen gewissen Stolz und eine eigene Verwunderung bei Andrea Reitz heraus, wenn sie diese Entwicklung beschreibt. Aber viel stärker noch wird ihre Leidenschaft, wenn sie über ihre Arbeit redet: Da geht es nicht um Zahlen, sondern um die Würde jedes einzelnen Kindes mit einem Blick, der durch die Weite der Pädagogik bestimmt ist.

In der systemischen Psychotherapie gibt es einen Ansatz, der Individuen, soziale Phänomene und Konflikte als Ergebnis von Kommunikation versteht. Dabei geht es nicht um kommunikative Beziehungsklärung, sondern darum, dass Kommunikation Wissen und Traditionen verbreitet, die wir als Wahrheit voraussetzen und die sich so für uns als Wirklichkeit manifestiert. Identitäten, Konflikte, Abweichungen von der Norm und Diagnosen sind in diesem Verständnis Ergebnisse von Erzählungen, die sich wie bei einem Roman aus unterschiedlichen Wissensbeständen eine Geschichte zusammenweben.

Kindsein oder Kindheit ist so eine Erzählung! Erst mit der Aufklärung, also seit ca. 250 Jahren, kennen wir in Europa diesen Lebensabschnitt. Dabei offenbart sich schnell ein altbekanntes Bild: Erwachsenen sind die Erfahrenen, die maßgebenden Instanzen, an denen sich ein Kind emotional mit seinem Verhalten und kognitiv orientieren soll. Kinder werden in dieser Erzählung als untergeordnete Menschen verstanden: Ihre Entwicklung ist dadurch bestimmt, dass Erwachsene ihnen den Kopf füllen, moralische Vorbilder sind, die sie imitieren sollen und die ihnen klar machen, wie sie sich in unserer Gesellschaft in allen öffentlichen und privaten Bereichen zu verhalten haben.

Genau an dieser sensiblen Bruchstelle von Kindheit und Entwicklung klinkt sich Andrea Reitz ein: „Kennen Sie den Film Systemsprenger?“ fragt sie direkt zu Beginn unseres Interviews, „Was ich an diesem Film kritisiere, ist, dass der Titel suggeriert, dass ein Kind dem System dienen muss. Das ist falsch. Der Film müsste eigentlich Systemversagen heißen. Unser deutsches System der Begleitung von Kindern versagt.“ Andrea Reitz wird leidenschaftlich. Sie erzählt, wie sie in ihrer Arbeit Kinder als Gegenüber sieht: „Meine Arbeit ist stark von einem Vortrag von Diakon Dr. Werner Gatzweiler geprägt: ansehen verleiht Ansehen. Dieser Vortrag lädt zum Perspektivwechsel ein, Probleme, Konflikte und Bedürfnisse aus der Perspektive eines Kindes zu sehen. Dem Kind auf Augenhöhe zu begegnen, es mit der gleichen Würde zu betrachten wie einen Erwachsenen.“

Diese Aussagen haben für Andrea Reitz eine immense Wichtigkeit für ihre Arbeit. Wenn sie in einer Fallbesprechung ist, steht nicht das Verhalten des Kindes an erster Stelle, sondern die familiäre und systemische Situation. Also all die Erzählungen, die ein Kind in seiner Identität, Entwicklung und Konfliktsituation zusammenwebt und zur Interaktion bringt. Schnell hat man das Gefühl, dass Andrea Reitz die Situation eines jeden Kindes aufmerksam liest, wie eine zarte und zerbrechliche Geschichte. Aufmerksame Leser*innen lassen sich aber von Literatur ansprechen. Die Erzählung wird zum ko-präsenten Anderen, die nicht verfügbar, sondern ebenbürtig (ko-präsent) mit einem interagiert. Genau dieser Umbruch im Umgang mit Kindern findet auch bei Andrea Reitz statt: Das Kind ist ein ko-präsenter Anderer, das nicht gelesen und gedeutet, sondern angesehen und angehört werden soll. Die Resonanz, die sich auf gleicher ko-präsenter Ebene ergibt, verleiht dem Kind Würde und Autonomie. Es dient nicht mehr dem System, sondern wird als Ausgangspunkt aller Beziehungen in einem System (Familie, Kita usw.) verstanden.

Dieser Gedanke ist für Andrea Reitz so wichtig, dass sie ein Umdenken im Schulsystem fordert. Weg vom Fächerkanon hin zur Unterstützung von Selbstlernprozessen in sensiblen Phasen des Kinder (Montessori) wie es im finnischen Schulsystem gelebt wird. Hin zu mehr Inklusion wie in Schweden, wo der Leitgedanke ist, jedes Kind ist gleichermaßen besonders. Und schließlich nimmt Andrea Reitz die UN-Kinderrechtskonvention wörtlich und fordert Kinderrechte ein.

Es wird ein leidenschaftlicher Vortrag werden, der uns beim nächsten Happening & Soup erwartet. Ein Vortrag, der auf einer Erzählung aufbaut, die wir als Gegengeschichte schon oft gehört haben, aber vielleicht in ihrer Tiefe noch nicht ernst genug genommen haben. Diese Erzählung entstammt aus dem Matthäus-Evangelium:

„1 In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte? 2 Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte 3 und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. 4 Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. 5 Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.“ (Mt 18, 1-5)

Die musikalische Umrahmung des Wortgottesdienst übernimmt Frederick Riemenschneider am Marimbaphon.

Infobox:

Andrea Reitz ist Erzieherin von Beruf und arbeitet seit über 20 Jahren bei der Katholischen KiTa gGmbH Trier. Dort hat sie die Funktion der Gesamtleitung inne und ist u.a. in ihrem Bereich der Gesamteinrichtung Birkenfeld für pädagogische Weiterentwicklung, aber ebenso für die Weiterqualifizierung der päd. Fachkräfte verantwortlich. Sie ist zusätzlich die Inklusionsbeauftragte für alle Einrichtungen der Katholischen KiTa gGmbH Trier.

Durch seine Musikereltern ist Frederick von Geburt an mit Musik in Kontakt gekommen.
Während seiner Ausbildung in klassischer Percussion entdeckte er mit 16 Jahren die Liebe für das Marimbaphon, auf das er sich seitdem konzentriert.
Nun studiert er Computerlinguistik und Gräzistik in Heidelberg und experimentiert zunehmend mit elektronischen Instrumentalvarianten des Marimbaphons.

Sa 15.05.21 11.30 Uhr 
Würde Mich (auf-) lösen
Gäste: Hannah Ma und Team

Bilder und Informationen hier

Sa 08.05. 21, 11.30 Uhr

Wohnung(s)los – Würde(los) – Happening&Soup zum Café Haltepunkt
mit Elisabeth Burgard und Hannes Schmid-Stadtfeld

  
Was sind die grundlegenden Bedürfnisse eines Menschen, der am Rande unserer Gesellschaft angekommen ist? Wie wichtig ist Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf? Wie wichtig ist Unterstützung und Beratung? Und wieviel wichtiger ist es, einem Menschen Würde zu geben, indem man ein Stück normalen Alltag ermöglicht?

Beim zweiten Happening&Soup der Ausstellung  Würdig!!! Ich | Du | Wir geben Elisabeth Burgard (Vorstandsmitglied des Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF)) und Hannes Schmid-Stadtfeld (Sozialpädagoge und Bereichsleiter Beratung der SKF Trier) Auskunft über die Arbeit im Café Haltepunkt und wie man Menschen eine Würde zurückgibt, die sie am Rande unserer Gesellschaft verlieren. 

Das Café Haltepunkt ist eine Anlaufstelle für Frauen, die sich beraten lassen, einfach nur Kaffee trinken und reden, sich Mahlzeiten zubereiten, ihre Wäsche waschen, duschen, am PC Bewerbungen schreiben oder ins Internet gehen sowie die Adresse des Haltepunkt als ihre Postadresse nutzen müssen.

„Das Café Haltepunkt ist eine wichtige Anlaufstelle für Frauen, die in prekären Situationen leben.“ erklärt Elisabeth Burgard. „Neben dem Wohnungsheim Maria Goretti, für wohnungslose und psychisch kranke Frauen und der Trierer Tafel schaffen wir mit dem Café ein niedrigschwelliges Angebot für Wohnungslose, Aussteigerinnen aus der Prostitution und Frauen, die auf Grund einer psychischen Erkrankung ihren Alltag nicht strukturieren können. Gerade letztere Gruppe nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr zu.“

„Wir schaffen ein Angebot, mit dem wir die Frauen, die zu uns kommen, so nehmen, wie sie sind. Sie sein lassen. Sie erhalten Unterstützung ohne, dass sie eine Gegenleistung erbringen müssen. Damit geben wir diesen Frauen auch ihre Würde zurück. Wir stellen keine Anforderungen, sondern unterstützen bedingungslos. Die einzigen Ausnahmen sind, dass sich alle, die bei uns Unterstützung suchen, an gesellschaftliche und gesetzliche Regeln halten.“ verdeutlich Hannes Schmid-Stadtfeld das Würde-Konzept, das hinter dem Café Haltepunkt steht. „Doch allein das kann schon schwierig sein. Eigentlich sollte keine Frau unter Alkohol oder Drogen das Café besuchen. Aber leider gibt es auch Frauen, die ohne Alkohol oder Drogen gar nicht erst den Alltag angehen können. Doch auch diese Frauen nehmen wir an, wenn sie friedlich gegenüber den anderen Frauen verhalten.“

Elisabeth Burgard greift dieses Problem auf: „Die Anzahl der Frauen, die psychische Zwänge und Probleme haben, hat leider enorm zugenommen. Da gibt es Menschen, die emotional abgestumpft sind, andere hören Stimmen und einige, die eben abhängig sind. Aber diese Menschen brauchen keine Diagnose, die haben sie schon, da sie in ambulanter oder stationärer Betreuung sind, sondern herzliche, durch klare Regeln strukturierte Zusammenkünfte.“

Elisabeth Burgard organisiert regelmäßig ein Frühstücksbuffet. Die Frauen, die zum Frühstück kommen, zahlen einen Euro. Damit sind sie keine Hilfeempfänger, sondern erhalten einen Gegenwert für ihr Geld. Das allein stärkt schon das Würdegefühl. Bei dem Frühstück kommen die Frauen ins Gespräch, genießen die Gemeinschaft, haben die Möglichkeit auf Beratungsangebote oder einfach auch nur auf einen Spaziergang ins Grüne mit einen der Ehrenamtlichen. Dabei geht es um würdevolle Alltagserfahrung und nicht um Problemlösung. Allein die Erfahrung, dass man gemeinsam Zeit verbringen kann, verleiht Würde. Doch es finden auch zielgerichtete Beratungsangebote statt: Hilfe bei der Wohnungs- oder Stellensuche und die Besichtigungen von Wohnungen.

„Wir helfen da, wo Frauen ihren Alltag nicht in den Griff bekommen und stehen mit den Ämtern in Kontakt. Wir feiern und trauern miteinander. Als eine unserer Besucherinnen verstarb, hatten wir eine kleine Trauerfeier. Eine Frau hielt die Fürbitten, die wie eine Büttenrede aufgebaut war. Damit wurde das Leben der Verstorbenen gefeiert. Damit wurde ihrer Würde Rechnung getragen.“ erzählt Elisabeth Burgard. Zum Schluss wird sie nochmal nachdenklich: „Wir zitieren schnell das Grundgesetzt und wissen, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Aus meinem Ehrenamt weiß ich, dass die Frauen, die am Rande der Gesellschaft leben, schneller krank werden und früher sterben. Da wird Würde des Menschen doch sehr schnell auflösbar.“

Am Samstag um 11.30 Uhr werden Elisabeth Burgard und Hannes Schmid-Stadtfeld mehr Einblicke in ihre Arbeit geben, musikalisch wird der Impuls von Gabriel Moll an der Orgel eingebettet.

In der Reflexion ihrer Arbeit sind Elisabeth Burgard und Hannes Schmid-Stadtfeld auf Punkte gestoßen, die im Thesenpapier der SKF-Geschäftsführerin Frau Regina Bergmann genannt werden. Zur weiteren Lektüre kann folgender Link empfohlen werden:

https://skf-trier.de/index.php/%C3%BCber-unsh/aktuelles-presse/621-corona-frauen.html

Sa 24.04.21 11.30 Uhr
Würde im Sterben
Gast: David Bruch, Ambulantes Hospiz Trier
Musik: Simon Werner

Wenn man über den Tod und das Sterben spricht, bekommt man schnell abgedroschene Phrasen zu hören, die ein Sprechen über das Sterben eigentlich verunmöglichen. Zum Beispiel der Satz: „Die einzige Gewissheit, die wir in unserem Leben haben, ist, das wir sterben.“ Dieser Satz ist so hoffnungslos richtig, wie er ein Kommunikationskiller ist. Denn beim Thema Tod geht es nicht um Gewissheit, sondern um Zweifel, Verzweiflung und um einen Übergang, in dem Menschsein absolut brüchig ist. Beim ersten Happening&Soup der Ausstellung Würdig!!! Ich | Du | Wir gibt David Bruch, Krankenpfleger, Diakon und Mitarbeiter des Ambulanten Hospiz Trier einen Impuls zu Würde im Sterben.David Bruch spricht mit einer tiefen und ruhigen Stimme. Mit einer unaufgeregten Präsenz fragt er, woran sich Sterben in Würde ausrichtet, und nennt die Fragen: „Woran mache ich Würde fest? Wie fühlt sich Würde für den Sterbenden an?“ Damit wendet er den Blick von dem großen Thema Tod ab und wendet sich dem Menschen zu: „Sterben in Würde bedeutet auch in den letzten Momenten eines Lebens den Menschen ganzheitlich in den Mittelpunkt zu stellen. Da geht es nur noch nebensächlich um medizinische Betreuung und Diagnosen. Viel wichtiger ist es, nach dem Befinden des Sterbenden zu fragen und darauf einzugehen. Selbst in diesen brüchigen Momenten, die von Angst und Verzweiflung geprägt sein können, hat der Mensch, der stirbt, Lebensqualität verdient. Auch wenn der Mensch stirbt, bleibt er ein Individuum, ein soziales Wesen und als solches will und muss er oder sie ernst genommen werden.“

Würde im Sterben bedeutet damit einen Menschen und sein Leben zu achten und wertzuschätzen, wenn der Mensch nicht mehr für sich selbst stark sein kann. Für David Bruch zeigt sich im Sterben gerade die Würde eines Menschen und eben nicht in den Augenblicken, wo ein Mensch Erfolge feiern kann. Würde versteht David Bruch in diesem Zusammenhang als eine Form der persönlichen und gesellschaftlichen Anerkennung einer Person als Individuum: „In den letzten Abschnitten eines Lebens gilt es sensibel zu sein, um die Nöte des Sterbenden wahrzunehmen und das Bedürfnis anzuerkennen, sich um diese Not zu sorgen.“ In Kanada wurde die Würde-Therapie für Sterbenden entwickelt: Als gezielte Intervention will sie das Leben und die Persönlichkeit eines schwer kranken oder sterbenden Menschen zur Sprache bringen.

David Bruch hat 2001 seine Ausbildung als Krankenpfleger beendet. Als er danach in der neurochirurgischen Abteilung eingesetzt wurde, begegnete er vielen Menschen, die Tumore und andere onkologische Befunde hatte. In dieser Zeit setzte er sich intensiver mit den Menschen, die an ihr Lebensende kamen, auseinander und begleitete sie. 2006 wechselte er in die Hospiz-Arbeit und lernte unter anderem beim Begründer der Palliativstation im Mutterhaus, Dr. Franz-Josef Tentrup. 2014 wechselte er vom Hospiz Trier in das Ambulante Hospiz Trier. Neben seiner Ausbildung als Krankenpfleger hat David Bruch Theologie studiert und ist seit 2013 Diakon. Als Krankenpfleger und Theologe kennt er die ganzheitlichen Bedürfnisse von Menschen, die sterben. Sein Impuls stellt das Ganze des Menschsein in den Vordergrund: „Unwürdiges Sterben ist, wenn im Krankenhaus ein Mensch nur noch ein Fall ist.“ Dieser Verdinglichung wirkt David Bruch entgegen, für ihn ist der Mensch gerade in seiner Gebrechlichkeit, Verzweiflung und Not ein Mensch.

Für die musikalische Umrahmung des Impuls spielt Simon Werner. Mit Jazz, Pop und Blues hat er schon im Advent gezeigt, wie Musik auch einen Resonanzraum für theologische Zwischentöne erzeugen kann, die von Orientierungslosigkeit von Übergängen berichten.

 

 

05.06. Manifest der besonderen Menschen/Würde

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Eine Antwort auf „Happening & Soup – der etwas andere Gottesdienst zur Ausstellung WÜRDE!!! am Samstagmittag vom 24. April bis 5. Juni“

  1. Samstag 29.0.5.2021 Happening and Soup
    Würde des Kindes -Vortrag von Andrea Reitz –

    Noch ganz erfüllt vom lebendigen, zu tiefst spirituellen und ansprechenden Vortrag von Andrea Reitz, mit der wohltuenden musikalischen Begleitung, schreibe ich diese Zeilen, obwohl ich meiner Begeisterung darüber schon nach dem Vortrag in der Herz-Jesu Kirche Ausdruck verliehen habe.
    Ganz herzlich bedanke mich nochmals auf diesem Weg bei Andrea Reitz für ihre klaren Worte und Gedanken zur Würde des Kindes.
    Sie hat mir und vielen Anwesenden aus der Seele gesprochen. Ich selbst habe dabei noch viel gelernt.
    Dieser Vortrag lohnt sich veröffentlicht zu werden!
    Dazu wünsche ich Andrea Reitz den nötigen Mut, und die dazu wichtigen Wegbegleiter/Innen und Gottes Segen.

    Magdalena Peters

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