Solidaritätsgebet der Trierer AIDS-Hilfe am 4. Dezember 20:30

Solidarität ist unteilbar. Trauer, Mitgefühl und Hoffnung mit den Opfern des 1.Dezember in Trier und überall in der Welt.

Das Solidaritätsgebet zum Welt-Aids-Tag war anders als sonst… unter Corona-Bedingungen… trotzdem voller Widerstandskraft: Bilder von HOPE und Stefan Hippler aus Südafrika, ein Film zum Thema AIDS in Deutscher Gebärdensprache… und Improvisationen zu „Streets of Phiadelphia“ und „Gimme Hope Jo’ana“ von Gabriel Mollauf der Orgel. Zum Anschauen und Nachhören hier.Solidarität ist unteilbar.

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Abend des Gedenkens am 1. Dezember nach der Amokfahrt in der Innenstadt

„Die Kirche kann ein Ort sein, wo man hingehen kann, wenn man nirgendwo mehr hingehen kann“ (Alois Peitz). So war es für einige Menschen aus der Nachbarschaft, die sich um 20 Uhr beim Läuten der Totenglocke in Herz-Jesu versammelten, nach der schrecklichen Gewalttat in der Innenstadt am Nachmittag. Aus den 4 Kerzen für die Getöteten wurden im Laufe der Nacht 5.
Die Lichter brennen als Zeichen der Trauer, der Anteilnahme, der Ratlosigkeit, der Suche, der Hoffnung.

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4. Advent in Trier – mit Totengedenken für Heribert Kewenig am 20. Dezember

Corona bestimmte  unseren  Advent – aber wir haben nicht aufgegeben….
Zuerst sollte die Advents- und Weihnachtsmesse der Luxemburger Gebärdensprachlichen Seelsorge EFFATA am 12. Dezember stattfinden. Die Schwestern sagten wegen Corona ab. Dann sollte die Weihnachtsfeier des KGV Franz-von-Sales am 19. Dezember in der Stadt sein: Welschnonnenkirche, danach Restaurant „Zur Glocke“. Im Corona-Lockdown unmöglich. Dann mussten wir die Inklusive Messe vom 2. Weihnachtstag leider absagen.
Dann sollte es wenigstens am 4. Advdent in der Herz-Jesu-Kirche noch eine Messe geben. Und dann starb unser Mitglied und Freund Heribert Kewenig. So wurde die Adventsmesse auch seine Totenmesse.
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LEBENSZEICHEN 69: Zwischen Ursprung und Utopie. Weihnachtsfest – Mensch – heile Welt. Von und mit Fulbert Steffensky

„Zwischen Ursprung und Utopie. Weihnachtsfest – Mensch – heile Welt“. Gedanken von Fulbert Steffensky (selbst vorgetragen).
Ein Lebenszeichen zum Nachhören, von Hubert Ries gefunden und weitergeleitet…. Herzlichen Dank und viel Freude beim Zuhören!
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LEBENSZEICHEN 68: Wald-Weihnacht aus dem Nationalpark Hunsrück vom 19. Dezember

Ein Lebenszeichen aus dem Klösterchen Hermeskeil im Hunsrück hat uns über Heidi Rischner erreicht. Sie schreibt:
„Sr. Dorothea ist Franziskanerin im Klösterchen Hermeskeil. Um die große Gottesdienstgemeinde in Zeiten von Corona zusammenzuhalten, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, für diese Klostergemeinde Videos zu erarbeiten. Inzwischen ist sie richtig gut geworden, gerade auch, was sie sich an modernen Texten des Gebetes und der Verkündigung ausdenkt.
Jetzt hat sie zusammen mit einer Auswahl von SängerInnen diese Waldweihnacht I (Verkündigung bis zur Begegnung mit Elisabeth) in Muhl, im Nationalpark Hunsrück gestaltet.“

4. Advent „Wenn Mut brutale Hoffnung im Leben bedeutet!“ Soli-Gottesdienst mit Kulturschaffenden am 19. Dezember

Ein bunter Gottesdienst zum 4. Advent. Pfadfinder bringen das Licht von Betlehem – „Teenie-Maria“ gibt Einblicke in das Denken und Fühlen einer jungen Frau, die ein besonderes Kind erwartet… Gebete und Lieder zum 4. Advent. Und eine Spende für das sredna-Projekt aus der Nachbarschaft…

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3. Advent: „Advent heißt Sterben“ – Soligottesdienst mit Kulturschaffenden am 12. Dezember

Hannah Ma ist Mystikerin. In ihrem Denken ist alles mit allem verbunden. Wer nun zu bewerten versucht, dass das Esoterik sei, dem würde Hannah Ma recht geben. Für sie ist ihre Kunst mittlerweile zu einer meditativen Performance geworden, die genau dort ansetzt, wo wir als Menschen auf Sinnsuche gehen. Zusammen mit ihrem Ensemble wird sie am dritten Advent (Sa, 12.12. 2020) um 17 Uhr in der Herz Jesu Kirche das Stück ONDA (italienisch für Welle) tanzen und provoziert damit, wie es nur eine Mystikerin tun kann: Advent heißt nicht leben, sondern sterben und führt uns zurück zu der Urflut der Schöpfung, über die vor Beginn der Schöpfung Gottes Geist wehte.

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2. Advent: „Trost ist Aufschreien, kein Schönreden!“ Soligottesdienst mit Kulturschaffenden am 5. Dezember

Es ist ein grauer Mittwochmittag, über dem Vorplatz von St. Matthias hängt trister Nebel und in den Knochen steckt der 01. Dezember 2020. Dem Tag, an dem eine Amokfahrt in der Trierer Innenstadt stattfand. Seitdem sind fünf Tote zu beklagen und viele Verletzte. Thomas Kiessling soll heute mit mir über Trost reden. Etwas, was er betont, heute viel wichtiger ist, als wir beim Erstellen des Programms dachten. Thomas Kiessling ist kämpferisch und mitfühlend zugleich und stellt sich der Frage: Wie kann man angesichts einer solchen Tat noch von Trösten sprechen?

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